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Energie im Fluss

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Energie im Fluss

An manchen trägen Tagen klopft deine Lebenskraft an, um wieder zurück zu dir zu kommen. Doch manchmal kann sie nicht so richtig hineinfließen und ihre volle Kraft entfalten. Wie das gelingen kann, zeigen wir in dieser Story.
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Die 27-jährige Tanz- und Yoga-Lehrerin Nadja Ehlert hatte früher auch solche Tage. Doch sie hat es mittels der Bewegung geschafft, ihre Energie zum Fließen zu bringen.
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Der Begriff Flow stammt von Mihaly Csikszentmihalyi, der versucht das Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit zu beschreiben. Wenn wir im Flow sind, sind unser Fühlen, unser Wollen und unser Denken in diesen Augenblicken in Übereinstimmung. Während wir der Tätigkeit nachgehen, spielen für uns weder die Zeit, noch wir selbst eine Rolle und das Handeln geht mühelos von statten.

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Der Flow der Bewegung

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Bereits mit fünf Jahren fing Nadja an zu tanzen. Sie startete mit Ballett, doch im Laufe der Jahre kamen noch weitere Tanzstile und Formen der Bewegung dazu, darunter auch Ausdruckstanz und Yoga.
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Nadja erzählt...

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„Für mich ist die Bewegung eine Heilung, eine Art Therapie - und dafür braucht es niemanden, außer sich selbst.“
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Nadja's Sicht zum Thema Flow

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Zum einen ist der Tanz nichts anderes als fließende Bewegungen.
Dabei fließt der Körper harmonisch im Einklang mit der Musik. Der Körper führt aneinander gereihte Bewegungen aus, die fließend ineinander übergehen.

Während des Tanzes, entsteht für Nadja eine Art Meditation, bei der sie sich voll und ganz auf ihren Körper konzentriert, auf ihre Schüler und auf die Musik, die unglaublich viel Unterstützung mit sich bringt und einen antriebt und berührt.

Dadurch werden Emotionen zum Ausdruck gebracht, die sonst versteckt bleiben würden.
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„Beim Tanzen habe ich das Gefühl entwickelt
ganz frei zu sein.“
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Der herabschauende Hund, die Kobra und der Sonnengruß sind tolle Übungen um ausgeglichen in den Tag zu starten.
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Yoga besteht aus Bewegungen, den Yoga Asanas.
Beim Vinyasa Yoga spricht man auch von Yoga-Flow.
Das heißt, man verbindet die Yoga Asanas fließend miteinander. Dadurch entsteht eine fließende Harmonie zwischen Atmen und Bewegung.
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Durch diesen Fluss entsteht eine Art Meditation.
Eine schöne Art - bei der man andere Gedanken komplett ausblenden kann.
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Die Konzentration beschränkt sich auf den eigenen Körper, auf die Bewegung, auf den Atemfluss und auf die Emotionen.
Selbstzweifel, Trauer, Sorgen und andere negative Gedanken geraten in solchen Momenten in Vergessenheit.
Denn in diesem Moment ist man präsent, man ist bei sich selbst, bei seinem Körper, bei seiner Matte und im Flow.
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Der Flow der Inspiration

Finde deinen Flow durch Erkunden fremder Kulturen und das Kennenlernen neuer Menschen und Bräuche... lasse dich inspirieren.
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Der Grund weshalb Nadja gerne reist, ist so einfach wie es sich anhört: „Manchmal ist es tatsächlich so, je weniger man hat, desto glücklicher kann man sein. So ist man mehr mit sich selber verbunden und weniger mit materiellen Dingen.“
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Der Zusammenhang zwischen Realität und Zufriedenheit

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Indien, Vietnam, Thailand und Bali - das sind Nadja's Reiseziele.
Während diesen Reisen verspürt sie ein Gefühl der reinen Zufriedenheit, ohne dafür wirklich etwas machen zu müssen.
Diese Länder holen Nadja zurück in die Realität. Sie machen ihr klar, was wirklich wichtig ist.
Dort scheint alles irgendwie so leicht und das Leben so einfach. Es ist nicht wichtig, ob die Sneakers zu der Jeans passen. Es ist einfach egal.

Du genießt den Moment und bist so dankbar und inspiriert von der Natur, den Menschen und deren Kultur.
Das ist für Nadja etwas ganz Besonderes und Wertvolles, etwas dass sie den Flow des Lebens spüren lässt.
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Das erste Mal in Indien war für Nadja mehr als beeindruckend. Sie war in Mumbai, eine Großstadt - sprich viele Menschen, Chaos, Dreck, Armut und die verschiedensten Gerüche.
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Nadja's Beweggründe für Indien:
„Irgendwie kann ich gar nicht genau sagen, warum ich eigentlich nach Indien wollte. Ich hatte einfach das Verlangen danach, wirklich zu erfahren wie anders das Leben sein kann. Mir haben die Bilder und Videos auf YouTube einfach nicht mehr gereicht - ich wollte es selber erleben.“
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Nadja über Indien...

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Das Gefühl der Zufriedenheit nach ihren Reisen in Deutschland beizubehalten ist auch für Nadja schwierig. Dieses leichte und dahinfließende Leben mit nachhause zu bringen, ist fast unmöglich. „Denn wir leben in dieser Gesellschaft, in der es schwierig ist zu sagen, es ist mir egal was ich anhabe. Aber eigentlich geht es nur darum, dass sich jeder in seiner Haut wohlfühlt.“
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Ein Studio in Indien kommt zurzeit dennoch nicht in Frage für Nadja: „Ja, warum habe ich eigentlich kein Studio in Indien? Memmingen ist für mich mein Zuhause. Ich glaube Memmingen - als Kleinstadt im Allgäu - braucht eine Tanz- und Yogawelt. Ich sehe hier viele traurige Gesichter und viel Einschränkungen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es im Moment meine Aufgabe ist, dass hier ein bisschen zu verteilen und verbreiten.“
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Dennoch versucht Nadja ihren Beruf mit den Reisen zu verbinden. Aus diesem Grund gab sie auch in Griechenland Yoga Retreats. Sie findet es toll zu sehen, dass sich Menschen die Zeit nehmen, sich mit ihrem Körper und ihren Emotionen auseinander zu setzen. Und das dazu noch in einem wundervollen und warmen Land mit gutem Essen.
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Den Flow weitergeben

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Nadja über ihre Jazz-Kids...

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In Nadjas Unterrichtsstunden geht es ihr vor allem um Spaß und Verbundenheit. Dass ihre KursteilnehmerInnen sehen, dass man zusammen stark sein kann und das Gefühl der Freude, die beim Tanzen entstehen kann, teilt.
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Surprise surprise...
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Im Einklang mit sich selbst

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Zufriedenheit sollte von innen kommen und nicht nur durch äußerliche Umstände erreicht werden.

Das ist eines der wichtigsten Dinge, die Nadja versucht ihren KursteilnehmerInnen zu vermitteln. Sie können lernen, wie sie durch Körperarbeit den eigenen Frieden in sich selber finden. Und wie sie durch Bewegung an ihren innen Kern gelangen. Dies funktioniert für den einen durch Yoga und für den anderen durch Tanz.

Nadja ist es wichtig, dass die TeilnehmerInnen, die in die Tanz- und Yogawelt kommen, verstehen dass es in den Kursen um keinen Wettkampf geht. Es ist nicht wichtig, besser als der andere zu sein. Denn dies ist ein Gedanke, der uns im Alltag oft genug beschäftigt.
Die Tanz- und Yogawelt hingegen ist ein Ort, an dem es darum geht, mehr auf seinen eigenen Körper zu achten. Diesen mit den eigenen Bewegungen in Einklang zu bringen und seine Energie an einem Ort zu bündeln. Dadurch wird nicht nur der Körper an sich - also die Hülle bewegt, sondern auch die Emotionen, die im Körper stecken, angeregt.
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Der Weg des Yoga ist einzigartig. Yoga ist einzig und allein eine Erfahrung, und die muss man erleben, um sie zu kennen.
Patanjali
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Im Yoga geht es nicht darum,
auf dem Kopf zu stehen,
sondern fest auf den eigenen Füßen.
Kausthub Desikachar
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Nadja ist es wichtig, dass ihre TeilnehmerInnen, mehr auf die eigene innere Stimme hören und auf ihren Körper achten.
Sie versucht dabei einen großen Teil ihrer Energie auf die Teilnehmer zu übertragen.
Für Nadja selbst ist Bewegung eine Heilung, eine Art Therapie. Dafür braucht es niemanden - außer sich selbst.
Nadja sieht sich nicht als Therapeut oder Psychologe:
„Ich öffne nur die Tür, aber hindurch gehen darfst DU selbst.“
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Flow - ein ständiger Begleiter

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Ein Flow kann auch im Alltag entstehen. Im Leben zieht es einen oft in unterschiedliche Richtungen. Manchmal zieht es einen eher in die eine Richtung oder eben in eine andere.
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So gehe ich einfach los und lasse mich treiben.
Treiben - wie ein Stück Floß, dass dem Wasser vertraut und sich durch den Fluss führen lässt - egal was einen auf dem Weg erwartet.
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Wenn man sich selber, sowie dem Universum vertrauen kann, dann ist der Lebensweg nicht schwer. Der Kampf dagegen ist hart. Veränderungen sind oft kompliziert und schwierig.
Man ist in seinem Alltagstrott, an den man sich gewöhnt hat und so könnte es immer weitergehen... Doch das ist nicht im Flow leben - zumindest nicht für Nadja.
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Man macht sich das Leben nur schwerer, wenn man sich nicht auf die Weggabelungen einlässt, die einem das Leben entgegenbringt. Deshalb versucht Nadja, dieses Treibholz zu sein, dass sich einfach treiben lässt. Mal sind die Wellen hoch und herausfordernd - und mal ist das Wasser ruhig und man kommt mit einer Leichtigkeit voran.
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„Mal schauen, wo es mich im Leben noch
hinfließen lässt. Was meinen weiteren Weg
betrifft, bin ich ganz optimistisch.
Und ja... JUST GO WITH THE FLOW!“
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